Donnerstag, 19. November 2015

Anastasia und Svetlana ~ bei Irregular Choice lernen die Matrjoschkas laufen

Selbstbewußt wie ich manchmal bin, behaupte ich kühn, dass ein letztjähriger Facebook-Kommentar meinerseits die Kreativabteilung von Irregular Choice dazu brachte, eine Idee von mir in die Tat umzusetzen: Aus den 2014-er Iced Trainers mit Püppchen-Lasche wurden für den Winter 2015/2016 Sneakers bzw. Boots mit - tataaaa- Matrjoschka-Lasche!!! Anastasia und Svetlana...
"Anastasia" © Irregular Choice
"Svetlana" © Irregular Choice

Mittwoch, 14. Oktober 2015

RUSSKAJA am 18. Oktober 2015 im Spectrum Club in Augsburg

Peace, Love & Russian Roll! Nach knapp 2 Jahren Abstinenz beehrt uns das Wiener Kollektiv RUSSKAJA endlich wieder. Let's Russian Roooooooll!

WO: Spectrum Club, Ulmer Str. 234a, 86156 Augsburg
WANN: 18. Oktober 2015, Einlaß 19:00, Beginn 20:00 (Support: Django S)
Eintritt: print@home: 19,80 € oder Abendkasse Spectrum Club: 22 €

Montag, 12. Oktober 2015

Fundstück der Woche

Mal wieder was zum Thema MAGIC CARPET RIDE:
wunderschöne Stiefeletten aus Samt von Strategia.
Gesehen bei Luisa Via Roma:
© Strategia,  Luisa Via Roma

Donnerstag, 24. September 2015

Gucci 2016 ~ für die Streberin in uns

Ich krieg mich gar nicht mehr ein, wie geil ich Gucci finde, seit Alessandro Michele die Prêt-à-Porter-Linie designed. Gucci war für mich gefühlt jahrzehntelang Tom Ford-geprägt. Nix gegen Tom Ford persönlich, aber dieses Sexy-Hexy-Ding war so gar nicht meins. Quasi das cleane Pendant zu Versace und Cavalli. Frida Giannini, die den Chefdesign-Posten 2006 übernahm, sagte dem Porn-Chic Gott sei Dank arrivederci und setzte auf Retro, speziell die 70s. 2011 wurde ihr Alessandro Michele zur Seite gestellt und seit Anfang dieses Jahres darf der nun allein ran.
Sein Debüt im Februar - die Herbst/Winter-Kollektion 2015/2016 - war schon fulminant. Gucci blieb zwar den 70s treu, wurde aber plötzlich mädchenhaft und leicht schräg. Dieser spießig schräge angesagte Geek-Style, den man sonst bei Prada, Miu Miu oder Marni findet. Die Damenkollektion Frühling/Sommer 2016 führt diesen Stil konsequent fort: Schluppen, Pelerinen-Krägen, Schleifchen, Jabots, Häkelstrick, gewagte Musterkombis wie Blümchen zu Retro-Tapete und der Clou: riesige Zackenlitzen. Alice im (asiatischen) Wunderland im Granny Style! Herrlich!!!

Dienstag, 1. September 2015

GSI - Spezialeinheit Göteborg im ZDF ~ besser geht Krimi in Serie wohl nicht

Bild: ZDF/ Per Arne Svensson

Ab Donnerstagnacht wird im ZDF eine Krimiserie wiederholt, die sich Fans dieses Genres nicht entgehen lassen sollten. Im zugegebenermaßen eher unwahrscheinlichen Fall, dass die beiden Staffeln aus den Jahren 2009 und 2012 an ihnen bisher unentdeckt vorbeiliefen. Es geht um die ersten zwölf Folgen der schwedischen TV-Serie "GSI - Spezialeinheit Göteborg".
Hauptfigur ist Johan Falk (Jakob Eklund) - übrigens der Originalname des Serie in Schweden - der vom Göteborger Kriminalkommissar (der Serie gehen auch drei Spielfilme voraus) über einen Posten bei Europol letztendlich wieder bei der Göteborger Polizei landet. Bei einer Spezialeinheit.
Dramaturgisch ist das eine Meisterleistung, was Regisseur und Drehbuchautor Anders Nilson da auf den Plan gerufen hat, denn in den sage und schreibe 7115 Filmminuten wird keine Figur vernachlässigt, vermeintlich unwichtige Personen oder Details werden manchmal erst Jahre später relevant. Da taucht im ersten Falk-Spielfilm 2001 (!) ganz kurz ein Anwalt auf, dem in der Showdown-Final-Folge "Kodnamn Lisa" - 2012 eine Schlüsselposition zukommt. Besonders "echt" in dem Zusammenhang ist die Treue der Schauspieler über die elf Jahre hinweg. Magnus Roosmann spielt 2001 diesen Anwalt Fredrixon und ein Jahrzehnt später eben auch wieder. Johan Falks Stieftochter (bei ihrem Erstauftritt sechs Jahre alt) "ist" mittlerweile Studentin. Sowas kenne ich sonst nur noch aus der Lindenstraße ;)  Apropos Echtheit:
Dem Realitätscheck hält auch die Story stand. Der schwedischen Sicherheitspolizei Säpo wurde in den letzten Jahren immer wieder vorgeworfen, sich illegaler Methoden zu bedienen, um Zugang zum kriminellen Milieu zu bekommen. Es geht um den umstrittenen Einsatz von V-Männern. Junge Männer werden als Informanten angeworben, um sie nach und nach im operativen kriminellen Tagesgeschäft tätig werden zu lassen. Bewußt gesteuert von ihren Verbindungsmännern bei der Polizei. Das Ganze im rechtsfreien Raum. Ohne finanzielle Sicherheit. Ohne Schutz. Und zu welchem Preis? Ein Weg zurück in ein normales Leben ist irgendwann nicht mehr möglich. Für Aussteigewillige - oder schlimmer: Enttarnte -  gibt es zwar ein offizielles staatliches Zeugenschutzprogramm. Das bedeutet aber: neue Identität, keinerlei Kontakt zu Familie und Freunden, kein Telefon, kein Internet. Oder man macht es wie Peter Rätz. Taucht unter, zieht 19 (!) mal um, wechselt 7 (!) mal seine Identität. Immer die Angst im Nacken, von den alten "Freunden" entdeckt und liquidiert zu werden. Physisch und psychisch kaum zu verkraften...  Peter Rätz war bei den schwedischen Hells Angels infiltriert und seine persönliche Geschichte diente als Grundlage für den GSI-Film-Charakter Frank Wagner, brillant gespielt von Joel Kinnaman.
"Ich stecke in derselben Sache wie Du, nur ohne Dienstmarke" sagt Frank Wagner zu seinem Verbindungsmann Johan Falk. Und das sagt alles. Frank Wagner ist daher auch die heimliche Hauptfigur der beiden GSI-Staffeln. Der V-Mann, der von Beginn an nichts anders will als aussteigen und sich stattdessen immer weiter in eine aussichtslose Situation reinmanövriert.
Sehr spannend inszeniert! Wirklich sehenswert!

Die dritte Staffel lief gerade eben in Schweden und wird wohl 2016 bei uns gezeigt.
Ich bin gespannt wie es ohne Frank Wagner weitergeht...

Das einzige Problem an solchen TV-Perlen wie GSI ist übrigens, dass ich mir die normale Krimi-Kost in den Öffentlich Rechtlichen nicht mehr anschauen kann. Das ist mir alles zu belanglos und langweilig. Der ein oder andere Tatort und Dominik Grafs Im Angesicht des Verbrechens" mal ausgenommen...

Sonntag, 9. August 2015

Rosen für die Taille

Dieser hübsche Poncho von ASOS ist gerade in meinem Warenkorb gelandet...
© ASOS

Sonntag, 2. August 2015

Blutsgeschwister fahren die neue Ernte ein

Die letzten drei Saisons gingen wir geschmacklich verschiedene Wege.
Gerade die Sommerkollektionen der Blutsgeschwister waren farblich einfach nicht meins. Ich bin aber nicht böse, wenn ich kauftechnisch mal ein paar Saisons aussetzen "darf" ;)
Trotzdem freut es mich, dass ich aktuell wieder "im Rennen" bin.
Die erste Herbstkollektion Der Ernte zum Dank finde ich äußerst gelungen.
Das blaue "farmers roses"-Muster! Love!!! Einmal bitte alles einpacken:
Rock, Parker und natürlich dieses Teil: Die Hight-Waist-Latzhose.
Ist die nicht der Knaller?
© blutsgeschwister

Samstag, 25. Juli 2015

DAKHABRAKHA am 31. Juli 2015 im Annahof in Augsburg


Den experimentellen World-Music-Sound des ukrainischen Quartetts
DAKHABRAKHA genau zu beschreiben, ist fast unmöglich. Melancholisch,
sphärisch, aber auch irgendwie treibend und kraftvoll. Eigenartig schön halt.
Insofern bin ich happy, dass uns die vier Musiker nächsten Freitag um 22:00
im Rahmen des Festivals der Kulturen die Ehre geben.
Open air und  - wie immer in diesem Rahmen - für lau.


Donnerstag, 9. Juli 2015

Fundstück der Woche

© H&M
Was für 'ne süße Kombi, oder? Shorts und passendes Top sind seit heute im H&M-Shop gelistet...

Mittwoch, 24. Juni 2015

Noel Gallagher's Riverman ~ wie Coldplay, nur besser

Jedes Jahrzehnt hat ja so seine Entscheidungsfrage. Die falsche Antwort kann Freundschaften zerstören. Es geht um Musik. Es geht um Teenager. In dem Alter gibt's nur Schwarz oder Weiß. Stones oder Beatles. Oder bei mir - als Teenie der 80er - Ärzte oder Hosen... Insofern hatte ich die "Phase" schon hinter mir und guckte gelassen auf den Entscheidungskrieg, der Mitte der 90er im Mutterland der Popmusik heraufbeschworen wurde: Blur oder Oasis... Ich fand musikalisch beide OK, Damon Albarn eindeutig leckerer als die Gallagher-Brüder, aber den Fanatismus beider Fan-Lager, bzw. der Musiker selbst, eher lächerlich. 
Oasis ist längst Geschichte. Noel Gallagher wandelt nun schon ein paar Jährchen auf Solo-Pfaden und hat sich dabei gerade selbst übertroffen. "Riverman" - der erste Titel des neuen Albums "Chasing Yesterday" - ist irre gut. Chris Martin ballt bestimmt im stillen Kämmerlein seine Fäustchen, dass ihm nicht so ne geile Komposition gelungen ist...